BEHAND­LUNG VON KIN­DERN

Lie­be Eltern,

Kieferorthopäde Kinder Dr. Pfötsch

uns liegt die Gesund­heit Ihrer Klei­nen am Her­zen. Daher emp­feh­len wir, Ihr Kind bereits im Alter von 6 Jah­ren erst­mals kie­fer­or­tho­pä­disch unter­su­chen zu las­sen, denn grund­sätz­lich gilt: Je frü­her die Dia­gno­se, des­to weni­ger auf­wen­dig ist die Kor­rek­tur. Im Rah­men die­ser ers­ten Unter­su­chung über­prü­fen wir die Gebis­s­ent­wick­lung Ihres Kin­des und ermit­teln anhand von bewähr­ten Kri­te­ri­en, ob eine gesun­de Gebis­s­ent­wick­lung gefähr­det ist. So kann Dau­men­lut­schen im mitt­le­ren Kin­des­al­ter zu schie­fen Vor­der­zäh­nen oder etwa einem offe­nen Biss füh­ren. Gern geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sol­chen “Gefähr­dungs­fak­to­ren” ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Stel­len wir kei­nen Behand­lungs­be­darf fest, raten wir, im Abstand von 1 — 2 Jah­ren wei­te­re Kon­trol­len durch­zu­füh­ren.

Bei Durch­bruch der ers­ten blei­ben­den Zäh­ne stellt sich die Fra­ge, ob alle neu­en Zäh­ne über­haupt Platz im Kie­fer fin­den wer­den. Ist dies nicht der Fall, bie­tet sich die Mög­lich­keit, Fehl­stel­lun­gen durch das Ein­set­zen einer Zahn­span­ge zu ver­mei­den. In unse­rem pra­xis­ei­ge­nen Labor stel­len wir alle Appa­ra­tu­ren selbst her und Ihr Kind und Sie haben natür­lich ein Mit­spra­che­recht bei der opti­schen Gestal­tung der Zahn­span­ge. Von schlich­tem Blau über die Far­ben des Lieb­lings­fuß­ball­ver­eins bis hin zu kun­ter­bunt mit ein­ge­ar­bei­te­ter Figur ist (fast) alles mög­lich.

Der oft­mals bes­te Zeit­punkt für eine sol­che Behand­lung ist, wenn nur noch weni­ge Milch­zäh­ne im Backen­zahn­be­reich vor­han­den sind. Meist ist das der Fall, wenn die Kin­der zwi­schen 8 und 10 Jah­re alt sind.

Wel­che Behand­lungs­me­tho­de für Ihr Kind die rich­ti­ge ist und mit wel­chem finan­zi­el­len Auf­wand die The­ra­pie ver­bun­den ist, erläu­tern wir Ihnen in einem per­sön­li­chen Gespräch. Im Kin­des­al­ter tra­gen die Kran­ken­kas­sen in der Regel die Kos­ten. Etwai­ge nicht von der Kran­ken­kas­se über­nom­me­ne Kos­ten ver­su­chen wir wei­test­ge­hend gering zu hal­ten. Neben der Offen­heit und Trans­pa­renz gegen­über unse­ren Pati­en­ten, legen wir viel Wert auf eine ange­neh­me Behand­lungs­at­mo­sphä­re. Schließ­lich soll Ihrem Kind der Besuch in unse­rer Pra­xis Spaß machen.

Behand­lungs­me­tho­den.
Frühbehandlung Kinder Kieferorthopädie
Früh­be­hand­lung.

Unter der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Früh­be­hand­lung ver­steht man die Vor­beu­gung bzw. Besei­ti­gung von Ange­wohn­hei­ten, wel­che die gesun­de Kie­fer­ent­wick­lung gefähr­den könn­ten. Auch die Behand­lung von Fehl­stel­lun­gen vor dem 9. Lebens­jahr fällt unter den Begriff „Früh­be­hand­lung“. Wer­den Fehl­stel­lun­gen früh­zei­tig beho­ben, steht einer gesun­den Kie­fer­ent­wick­lung in der Regel nichts im Wege.

Zahnspange Kinder Lückenhalter
Lücken­hal­ter.

Auch schon im frü­hen Kin­des­al­ter kann es zu Zahn­ver­lust kom­men. Nicht sel­ten ist eine Kari­es der Aus­lö­ser. Eine Kari­es ist gera­de im Kin­des­al­ter schwer zu behan­deln. Kommt es zum vor­zei­ti­gen Ver­lust eines oder meh­re­rer Milch­zäh­ne, kann dies dazu füh­ren, dass die Kie­fer­ent­wick­lung nicht ord­nungs­ge­mäß vor­an­schrei­tet und dadurch die durch­bre­chen­den blei­ben­den Zäh­ne zu wenig Raum fin­den. Daher ist es sinn­voll, die Zahn­lü­cken mit einem soge­nann­ten „Lücken­hal­ter“ frei­zu­hal­ten und so die Gefahr für Fehl­stel­lun­gen des Kie­fers zu mini­mie­ren. Je nach Anzahl der frei­zu­hal­ten­den Lücken, kön­nen her­aus­nehm­ba­re oder fes­te Appa­ra­tu­ren ver­wandt wer­den.

Lose Zahnspange
Her­aus­nehm­ba­re Zahn­span­ge.

Die her­aus­nehm­ba­re Zahn­span­ge kommt häu­fig bei Kin­dern in der Über­gangs­pha­se von den Milch­zäh­nen zu den blei­ben­den Zäh­nen oder auch bei Jugendlichen/Erwachsenen bei weni­ger schwer­wie­gen­den Fehl­stel­lun­gen, die kei­ner fes­ten Appa­ra­tu­ren bedür­fen, zum Ein­satz. Sie besteht aus einer Kunst­stoff­ba­sis sowie aus Draht zum Fixie­ren und Schrau­ben, mit denen die Span­ge manu­ell ver­grö­ßert und ver­klei­nert wer­den kann.